piwik-script

Intern
    Lehrstuhl für Informatik VIII - Informationstechnik für Luft- und Raumfahrt

    Honeycloud - Vernetzte Smart Homes für Honigbienen

    Honigbienen sind durch ihre Bestäubungsleistung unersetzliche Schlüsselorganismen in der Landwirtschaft. Durch Ihre direkten Beiträge bei der Erzeugung von Obst und Gemüse sowie den indirekten Beiträgen (Futtermittel für Tiere) sind sie für ca. 80 % der Nahrungsmittel für Menschen verantwortlich.

    Komplexe Veränderungen in der Umwelt in den letzten Jahrzehnten stellen jedoch für einen gesunden flächendeckenden Bienenbestand zunehmend Probleme dar. Das weltweit seit Jahrzehnten zu beobachtende Bienensterben führt global zu einer stetigen Dezimierung der Bienenpopulation. Gleichzeitig vergrößert sich die Weltbevölkerung exponentiell. Selbst bei konstanter Bienenpopulation ergibt sich daraus implizit eine exponentielle Abhängigkeit der Menschen von der Bestäubungsleistung der Bienen.

    Die externen Belastungen und Bedrohungen der Bienenvölker machen regelmäßige Zustandskontrollen durch den Imker nötig. Dies stellt jedoch selbst wiederum eine Belastung für die Bienen dar und führt häufig zu einer gestörten Selbstregulierung (Homöostase) der Bienenvölker. So kann man beispielsweise jedes Öffnen eines Bienenstockes zu Kontrollzwecken mit einem Ertragsverlust von bis zu 1 kg Honig beziffern. Viel erheblicher ist dabei aber der Belastungsstress, der bei jeder klassischen Inspektion der Bienenvölker den Bienen zugemutet wird.

    Das Projekt Honeycloud hat daher zum Ziel, eine IT-Infrastruktur bereitzustellen, die ein kontinuierliches Monitoring der Bienen ohne direkten Eingriff ermöglicht. Dabei muss die eingebrachte Technologie unaufdringlich bleiben, der Bienenkasten darf nicht zum Schaltschrank werden. Diese Infrastruktur muss dabei nicht nur einfach zu installieren und zu bedienen sein, sondern muss vor allem auch sehr günstig sein. IM Projekt sollen im Rahmen eines Technologietransfers von Weltraumtechnologien hin zum terrestrischen Bereich mit Hilfe von COTS-Komponenten zuverlässige miniaturisierte und energieeffiziente Sensoriken aufgebaut werden.  

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Facebook weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Twitter weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Kontakt

    Lehrstuhl für Informatik VIII (Informationstechnik für Luft- und Raumfahrt)
    Josef-Martin-Weg 52/2
    Campus Hubland Nord
    97074 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-81400
    E-Mail

    Suche Ansprechpartner

    Hubland Nord, Geb. 52